Herzlich Willkommen Login Registrieren   Es befinden sich keine Artikel in Ihrem Warenkorb
Scott & Zelda Fitzgerald

Scott & Zelda Fitzgerald

Aufstieg und Untergang - Lesung mit Musik
Sophie von Kessel und Dominic Raacke

Datum: 17.10.2017

Beginn: 20:00 Uhr

Ort: Festhalle Pirmasens

Beschreibung:
Sophie von Kessel, Grimme-Preisträgerin, und Dominic Raacke, Drehbuchautor und Schauspieler, stellen uns ein packendes Porträt der Fitzgeralds und ihrer Zeit, die Goldenen Zwanziger in Amerika, vor.
Musikalisch werden sie begleitet an zwei Flügeln von Isabel Lhotzky und Bernd Lhotzky mit Werken u.a. von George Gershwin, Cole Porter, Charles Ives und Erik Satie.
Die amerikanischen Goldenen Zwanziger sind bis heute Stoff für Legenden. Die Phase zwischen dem Ende des Ersten Weltkriegs und dem Schwarzen Donnerstag, der 1929 die Weltwirtschaftskrise einleitete, "war eine Zeit der Wunder, eine Zeit der Kunst und eine Zeit der Übertreibung." F. Scott Fitzgerald, der seiner Ära u.a. mit seinem Roman "Der große Gatsby" ein herausragendes Denkmal setzte und auch den Begriff "Jazz Age" prägte, ist nicht nur literarisch die zentrale Schlüsselfigur der Epoche. Gemeinsam mit seiner ebenfalls künstlerisch tätigen Frau Zelda führte er ein glamouröses und exzessives Leben, das wie kein zweites die Höhepunkte und Schattenseiten seiner Zeit widerspiegelt - amüsant und bewegend, voller nervöser Energie, aber unaufhaltsam dem Abgrund entgegen. In Europa und in der amerikanischen Heimat pflegten die Fitzgeralds Freundschaften mit anderen Vertretern der berühmten "Verlorenen Generation" wie Ernest Hemingway, Dorothy Parker oder Cole Porter.
Mit einem Mosaik aus Briefstellen, Essays, literarischen Passagen, Interviews und Erinnerungen wird uns hier interessante Zeitgeschichte geboten.
Dominic Raacke gehört zu den bekanntesten und beliebtesten Schauspielern seiner Generation. In über 100 Film- und Fernsehproduktionen wirkte er mit, darunter in "Der Doc und die Hexe", "Das Glück der Anderen" und "Passion" von Brian De Palma. Populär wird er durch die Rolle des hemdsärmeligen Hauptkommissars Till Ritter im Berliner Tatort den er 14 Jahre lang mit raubeinigem Charme verkörperte.

Der gebürtige Hanauer stammt aus einer Künstlerfamilie. Sein Vater Peter Raacke gehört zu den wichtigsten deutschen Designern der Nachkriegszeit. Auch seine Mutter Ellen war künstlerisch tätig. Schon als Kind dreht er Super-8 Filme, nimmt Hörspiele auf und liebt vor allem das amerikanische Kino.

Nach einer Hospitanz am Schauspiel Frankfurt geht Raacke mit gerade einmal 20 in die USA und studiert dort am renommierten Lee Strasberg Theatre Institute in New York City.

1987 wird er für den TV-Zweiteiler "Gambit" als Bester Nachwuchsdarsteller mit dem Deutschen Darstellpreis ausgezeichnet.

Aber auch als Drehbuchautor hat sich Dominic Raacke einen Namen gemacht. Unter anderem kreierte er zusammen mit Ralf Huettner "Die Musterknaben" (insgesamt 3 Teile), die inzwischen Kultstatus genießen. 1994 gewinnt er als Autor den Telestar für die TV-Serie "Um die 30" in der er auch die Hauptrolle übernahm.
Dominic Raacke lebt in Berlin.
Die 1968 in Mexico-City als Diplomatentochter geborene Schauspielerin verbrachte ihre Kindheit in Südamerika, Finnland, Österreich und in den USA. Ihr Talent entfaltete Sophie von Kessel während des Schauspielstudiums 1988-1992 am Max-Reinhardt-Seminar in Wien und erwarb dort ihr Diplom; ein Jahr ihrer Studienzeit verbrachte sie an der renommierten Juilliard-School in New York. 1995 nahm sie am Uta-Hagen-Workshop in Berlin teil.

Sophie von Kessel hat sich als Bühnendarstellerin einen Namen gemacht: Von 1997 bis 2001 war sie festes Ensemblemitglied bei den Münchner Kammerspielen und stellte in verschiedenen Haupt- und Nebenrollen immer wieder ihr Können unter Beweis.
So zum Beispiel als Leonore Sanvitale in "Torquato Tasso" (Regie: Jan Bosse), in "Hautnah" (Regie: Christof Loy) und in "King Kongs Töchter" unter der Regie von Antoine Uitdehaag. Von 2001 bis 2005 war sie in Yasmina Rezas Erfolgsstück "Drei mal Leben" am Münchener Residenztheater zu sehen. 2008 und 2009 stand Sophie von Kesseln bei den Salzburger Festspielen als Buhlschaft im "Jedermann" (Regie: Christian Stückl) auf der Bühne. Während der Spielzeit 2010/11 gastierte sie am Deutschen Theater Berlin in dem Stück "Peggy Pickit sieht das Gesicht Gottes" unter der Regie von Martin Kusej. Aktuell ist Sophie von Kessel Ensemblemitglied des Münchner Residenztheaters und dort in mehreren Inszenierungen zu sehen u.a. "Der Vorname", "Petra von Kant" oder "Mme Bovary".
Neben der Arbeit auf der Bühne ist Sophie von Kessel durch zahlreiche Rollen in anspruchsvollen Fernsehfilmen bekannt geworden und hat auch bereits in internationalen Produktionen mitgewirkt. 2003 drehte sie im Frühjahr für mehrere Monate in Paris an der Seite von Alain Delon: Sie übernahm die weibliche Hauptrolle in dem Krimi-Mehrteiler "Frank Riva", den France 2 zusammen mit dem ZDF koproduzierte, und 2008 stand Sophie von Kessel für den italienischen 2-Teiler "Puccini" in Rom vor der Kamera. Auch in Deutschland drehte sie bereits mit vielen renommierten Regisseuren und zeigt ihr Können in den unterschiedlichsten Rollen, unter anderem in "Das Geheimnis im Wald" (R: Peter Keglevic, 2007), 2009 in der Grimmepreis-prämiierten Serie "Klimawechsel" unter der Regie von Doris Dörrie, in "Westflug" (R. Thomas Jauch, 2009) sowie in dem erfolgreichen Fernsehfilm "Das Beste kommt erst" (R. Rainer Kaufmann, 2007), von dem mittlerweile schon mehrere Teile verfilmt wurden. Zuletzt stand Sophie von Kessel für den Fernsehfilm ""Zwischen den Zeiten" (Regie: Hans-Jörg Thurn) und für die Fernsehreihe "Vernau - die 7.Stunde" unter der Regie von Carlo Rola vor der Kamera.
Isabel Lhotzky
Die Münchener Pianistin Isabel Lhotzky studierte in Hamburg bei Evgeni Koroliov und Volker Banfield. In dieser Zeit gründete sie das Valentin Klavierquartett, das mit einem Stipendium der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S. ausgezeichnet wurde und seit über 18 Jahren im In- und Ausland konzertiert. Wichtige Impulse erhielt sie vom Amadeus Quartett und dem Borodin Quartett, sowie bei Klaviermeisterkursen von Alexis Weissenberg und Hans Leygraf.

Als Kammermusikpartnerin von Gerold Huber (4-händig), Sebastian Klinger, Lena Neudauer, Andreas Rainer , Daniel Hope u.v.a. war Isabel Lhotzky bei zahlreichen Festivals zu Gast: Schleswig- Holstein-Musik-Festival, Sommerliche Musiktage Hitzacker, Rheingau Musikfestival, "festivo" Chiemgau und Flandern Festival in Belgien. CD- und Fernsehaufnahmen beim NDR, BR und Deutschlandradio Berlin dokumentieren zudem ihr künstlerisches Schaffen. Neben Ihrer Tätigkeit als Pianistin konzipierte Isabel Lhotzky verschiedene Musiklesungen, wie "Paula" von Isabel Allende mit Musik von Astor Piazzolla und" Alma und Gustav Mahler"
Isabel Lhotzky ist seit 2009 Künstlerische Leiterin des Kammermusikfestivals in Oberhaching bei München.

Bernd Lhotzky
Bernd Lhotzky wurde 1970 in Tegernsee geboren. Heute gilt er weltweit als einer der kompetentesten Vertreter des klassischen Jazz-Pianos. Er wurde regelmäßig zum "International Stride Piano Summit" im Rahmen des Festivals "Jazz In July" nach New York sowie zur "Arbors Records Jazz Party" nach Clearwater, Florida eingeladen. Das Londoner Magazin "Piano" zeichnete Bernd Lhotzky neben Lang Lang, Grigory Sokolow und Keith Jarrett für eines der besten 10 Klavieralben des Jahres 2001 aus. Mit Dick Hyman spielte er das viel beachtete Album "Stridin' The Classics" ein. In jüngster Vergangenheit erhielt Bernd Lhotzky den Preis der Deutschen Schallplattenkritik, den "Prix de L'Académie du Jazz" und mehrfach den "Grand Prix du Disque de Jazz" des Hot Club de France. Darüber hinaus schrieb Bernd Lhotzky die Soundtracks zu einigen deutschen Kurzfilmen.

 

Kartenverkauf

Karten können telefonisch oder schriftlich bestellt werden.

Rufen Sie uns an:
06331 84 23 52

oder senden Sie uns eine E-Mail:
kartenverkauf@pirmasens.de

Öffnungszeiten Kartenvorverkauf

Montag bis Mittwoch:
08:30 - 16:00 Uhr

Donnerstag:
08:30 - 18:00 Uhr

Freitag:
08:30 - 12:00 Uhr

Rathaus am Exerzierplatz Zimmer E.05

AGBImpressum